Der Schock aus dem Kugelschreiber

KuliElektroschocks auf dem Vormarsch
Neben den altbekannten und erprobten Scherzartikeln wie Stinkbombe, Furzkissen und Juckpulver gibt es seit einiger Zeit auch etwas „technologischere“ Scherzartikel. Die Idee dahinter ist wahrscheinlich auf andere Gags wie die Kaugummipackung mit der Mausefalle für den Finger zurückzuführen. Statt der Mausefalle kommt bei diesen schlagkräftigen Scherzartikeln aber ein Stromschock zum Einsatz: Wenn das arglose Opfer mit seiner Hand den Stromkreis schließt, erhält es einen echten Schock.

Nicht für alle Altersstufen geeignet
Vertreter dieser Gattung sind zahlreich und hinterlistig konzipiert. Ob Kugelschreiber, Taschenrechner, Feuerzeug, oder in einer Neuauflage des Klassikers Kaugummi, die vielfältigen Möglichkeiten bieten eine reiche Fundgrube für alle, die Schabernack im Sinn haben. Die einzige Vorraussetzung, die ein Gegenstand aufweisen muss, um eine Schock-Elektronik zu verbergen, ist ausreichend Platz für eine Batterie, einen Spannungsumwandler und ein paar Kabel. Somit ist das Sortiment schockierenden Gebrauchsgegenstände groß genug, um mit zwei verschiedenen Scherzartikeln auch zweimal dasselbe Opfer hereinzulegen. Vorraussetzung ist nur eine ausreichende Sammlung und etwas Schauspieltalent. Dank der Auswahl muss man auch sein beabsichtigtes Opfer nicht unter fadenscheinigen Vorwänden dazu bringen, irgendetwas zu berühren – mit einem Elektroschock-Feuerzeug zum Beispiel kann man Rauchern auf schockierende Art Feuer bieten. Die Scherzartikel sind gesundheitlich unbedenklich, sollten aber sicherheitshalber nicht gegen ältere Leute oder Kinder eingesetzt werden.

Bild: Kugelschreiber von ruediger.pretzlaff, CC-BY