Die Geschichte der Scherzartikel

Lachen war schon immer gesund
Es ist wohl nicht weiter verwunderlich, dass die Entstehung der Scherzartikel noch von keinem seriösen Historiker ausgiebig untersucht wurde. Allerdings wissen wir aus den Schriften des Xenophanes, dass bereits im Antiken Griechenland dem Nachbarn mal gerne mittels eines Scherzartikels ein Streich gespielt wurde. Womit diese Streiche verübt wurden, ist nicht weiter überliefert; fest steht jedoch, dass Scherzartikel, wie sie heutzutage verwendet werden, seit etwa 100 Jahren bestehen.

Und beliebt vor allem auf Kosten anderer

Das Konzept eines Scherzartikels beruht meisten darauf, das Opfer des Streiches zu irritieren. Entweder wird Echtheit vorgetäuscht, oder ein Alltagsgegenstand wird als Tarnung verwendet. Mit Kunstblut kann man herrlich Verletzungen vortäuschen, was zum Teil so gut funktioniert, dass in Sportarten, bei denen Blut taktisch eingesetzt werden kann, um Auswechslungsregeln zu umgehen, dies auch des Öfteren Verwendung findet. Auch der Elektroschock-Kugelschreiber beruht auf dem Täuschungsprinzip: Wer den Druckknopf drückt, um die Mine auszufahren, erhält einen Stromschlag. Bei solchen Scherzartikeln, ob sie nun Elektroschock austeilen oder wie der Scherzkaugummi primitiv nach dem Mausefallenprinzip funktionieren, wird das Opfer nur darauf hineinfallen, wenn der Scherzartikel keinen Verdacht erregt. Weil mit neuer Technik auch neue Möglichkeiten für versteckte Funktionen in Gegenständen entstehen, dürften wohl auch in Zukunft neue Scherzartikel hinzukommen – oder altbewährte Varianten verbessert werden. Lacher haben Sie garantiert auf Ihrer Seite.